Parvathi wurde in Bihar, Indien geboren, in einer Familie mit einer alten und langwährenden Linie des Yogas und Vedantas. Mit diesen Lehren und Prinzipien erzogen, begann sie ihre Schulung mit einer Yogini Anhängerin, als sie acht Jahre alt war. Sie wurde förmlich in den Pratyabhijnana Marga der Shivaitischen Tradition des Kaschmir eingeführt. In diesen Jahren erhielt sie die vollen Übertragungen dieser Tradition und integrierte sie mit dem Yoga Vedanta und den Samaya Tantras ( eine spezifische wissenschaftliche Schule der Yogaweisheit ).

Parvathi ist die Schülerin von Lalita Devi und Erbin der tantrischen Shivaitischen Tradition des Kaschmir in ihrer tiefsten Form. Die Linie der Nath geht auf Matsyendranath selbst und durch ihn bis auf die ältesten Shivaitischen Ursprünge, zurück. Diesen sinnbildlichen Meister würdigt Abhinavagupta zu Beginn seines Tantraloka als Urheber der Kaula Linie.

Später bekam sie die Shree Vidya Übertragungen durch den hervorragenden Shree Amritananda Saraswati aus Devipuram.

Die Ausbildung und Schulung von Parvathi sind insofern spannend, als sie die Weisheit dieser Tradition aufzeigen, die die grosse Kraft der Yoginis und ihrer Linien offenbart, die seit den Anfängen von Frau zu Frau übertragen worden war.

Kaula ist die Vereinigung von Shakti, kula und Shiva, akula. In seinem berühmten Tantra, dem Kaulajnananirnaya Tantra, sagt Matsyendranath einfach - nachdem er auf die Linie seiner eigenen Meister verwiesen hat - er habe die Unterweisungen von der Göttin Kali selbst erhalten.

Parvathi unterwarf sich einer von Schönheit und grossen Stärke geprägten Ausbildung, wo sie in die direkten Unterweisungen und Sadhanas der Yoginis, der Kaula Tradition und der lebendigen Philosophien der Shivaitischen Tradition des Kaschmir eingetaucht wurde. Sie erhielt die Übertragung der tiefsten Unterweisungen der Kaula Linie und wurde eine grosse Kennerin der Kunst der Mantras und der verschiedenen Sadhanas. Sie praktizierte die Sadhana der zehn Mahavidyas, die Kali, Tara, Tripurasunda, Bhuvaneshvari, Chinnamasta, Bhairavi, Dhumavati, Baglamukhi, Matangi und Kamala gewidmet sind. Sie wurde dann in die Unterweisungen und kosmische Praxis, des Shree Vidyas eingeführt, welche sie heute weitergibt. Nach einigen Jahren erhielt sie auch eine gründliche Ausbildung in den Samaya und Mishra Schulen des Tantras. So ist sie Erbin von drei tiefen Strömen der Tantra- und Yogalinien. Nach intensiver Schulung und schweren Prüfungen wurde sie von ihren Meistern - die selber zu Linien gehören - gebeten, nun selbst zu unterrichten. Das tut sie als eine Yogini, welche die Übertragungen teilt, nicht aber als Guru.

Diese Weisheitstradition war niemals für Asketen; sie wurde schon immer von denen praktiziert, die in dieser Welt leben. Im Yoga des Kaschmir versteht man unter Yogini den- oder diejenige, der/die eins ist mit dem, was er/sie macht, wahrnimmt, und fühlt. Ein Yogin ist derjenige, der sich an dieser mystischen Beziehung wundert. Diese Yogalinie entstand in den wunderschönen Berghöhen von Kaschmir und grünen Tälern vom uralten Indien. Diese Tradition ist wesentlich im Einklang mit der Natur und strebt es an, den Aufstieg der Menschheit nach der Gottheit, in ihrer ganzen Schönheit, zu vollziehen. Die Texte, Geschichten und Mantras sind gefüllt mit poetischen Visionen von Wesen, die mit der Natur und in ihrer Kenntnis richtiger Beziehungen, welche das Universum bestimmen, in Einklang sind.

Die Yogini Tradition entstand zu einer Zeit, als die alten Heiligen und Weisen die Potenz des weiblichen Prinzips schätzten und respektierten. Für Parvathi müssen wir danach streben, dieses Bewusstsein durch Praxis und durch Taten wiederzuerlangen. Das weibliche Prinzip (Shakti) ist die Macht von Weisheit und Mitgefühl in den Taten. Dieses Prinzip ist nicht exklusiv irgendeines Geschlechts, es offenbart sich in allen Wesen, männlich oder weiblich. Dies ist das Spiel des Lebens durch Sinne, durch Begierde, durch Gerechtigkeit und durch Beziehungen. Mit diesen Praktiken werden die Urheber der Bewunderung, die Kraft der Schöpfung, Spontanität und Weisheit enthüllt. Yoga bedeutet die grosse Vereinigung des Lebens, zurück zu seiner Urquelle, welche Schöpfung und Schönheit ist.

Yoga verankert uns mit der Welt und öffnet uns zu einer tieferen Beziehung, auch wenn sich unsere Selbsterfahrung ändert. Wir erlangen wieder Macht und Intelligenz. Die Weisheit, welche in unserem Leben auftaucht, ist die Macht des Mitgefühls und der Gerechtigkeit; das ist die yoginische Lebensweise. In dem Moment, in dem das Selbst von einem festen und zentralen Punkt hin zu einer dynamischen Beziehung im menschlichen Bewusstsein gleitet…machen wir eine Erfahrung grenzenloser Energie, unseres Potenzials und der Freiheit. Das ist nicht nur möglich sondern auch der unerlässliche Anfang, der Grund, auf welchem wir die Arbeit ausführen können, dem Bewusstsein zu dienen und die Nicht-dualität direkt zu erfahren.

Als junges Mädchen, reiste Parvathi durch Amerika, Europa und Indien wegen dem Beruf ihres Vaters, der ein Wissenschaftler war. Als sie später in Amerika lebte, gründete sie die Saraswati River Yoga Schule und war die Mitgründerin von Yogasphere dort. Sie trainiert Lehrer in dieser integrierten, ursprünglich von den Yoginis, den Vedas und den Tantras überbrachten Yogamethode. Zahlreiche Reisen und das Leben im Westen, während sie sich gleichzeitig einer schweren Ausbildung und Prüfungen durch ihre Meister unterzog, all das hat Parvathi eine besondere Fähigkeit verschaffen, dieser Bewusstseinsarbeit eine präzise und raffinierte Sprache zu geben; dadurch kommt ihre Genauigkeit in ihren integrierten Anwendungen ans Licht.

Ausserdem hat Parvathi die tägliche Yogapraxis in ihr Familienleben, in ihrem weltlichen Leben, als Mutter und als Yogini integriert und ihr eine einzigartige Perspektive gegeben. Sie webt die zeitlosen Weisheiten und uralten Praktiken und Texte in das alltägliche Leben mit ein. Der Zweck ihrer Yogapraxis ist es, durch eine Unzahl an Beziehungen und Gnade das Wunder des Lebens, zu finden. In der Nicht-Dualität zu existieren, während man sich mit der Dualität unterhält und man für jede Ebene der Beziehung verantwortlich ist, dies ist das meisterhafte der Yoginis.

Die Yoginis hatten verstanden, dass nichts ausserhalb einer Beziehung besteht. Sie hatten keine Vorurteile für oder gegen irgendwelche Aspekte der Beziehungen. Sie machten die direkte Erfahrung der untrennbaren Gesamtheit von Leben und Bewusstsein. Dadurch berührten sie die gegensätzlichen Erscheinungen der ineinander bestehenden Beziehungen des Lebens. Der Weg zur Einfachheit der Nicht-Dualität führt durch die Natur von Gegensätzlichkeit. Sie bemerkten, dass die Menschen ein Ausdruck der gegensätzlichen kosmischen Entwicklung der Gesamtheit vom Raum und seines Konglomerats sind. Sie fingen ihr Yoga an, indem sie tief in die Erscheinungen des Menschseins hineinschauten und die Art der Beziehung untersuchten; von dort kamen sie an die Gesamtheit des Bewusstseins, wovon das Menschliche ein Teil ist. Die Untersuchungen der Yoginis und die Sadhanas, welche aus ihrer Erfahrung entstanden, tauchen in jede einzelne Struktur der menschlichen Beziehung und des Bewusstsein, welches sich an der Gesamtheit orientiert, ein. Sie untersuchten und vervollkommneten die Sadhanas auf und für das Physische, Emotionale, Mentale, Psychologische, Ökologische, Sichtbare, Fühlbare und Nichtfühlbare, und das ganze Spektrum hindurch bis keine Spur mehr von Trennung übrigblieb. Hier war Tantra* - das Kontinuum der Gesamtheit.

Die Yoginis, Meister und Anhänger dieser Tradition benutzten Meditation, Mantras und die Arbeit mit Geist, Körper und Sinnen, um diese Freiheit wiederzuerlangen. Viele Weise und Yogis, die in der Gegend des Saraswati Flusses, in Kaschmir und Assam übten, beeinflussten diese Tradition. Parvathis Lehren bringen die Übertragungen, die sie bekam, mit den direkten Erfahrung einer lebenslangen Sadhana und die strenge Yogini Schulung nach authentischen und traditionellen Methoden, zusammen. Diese Integration ist es, welche die grössten Yogis und Yoginis von Indien unterschied, und welche Parvathi heute in ihren Sadhanas, Seminaren, Beratungen und Übungen anbietet.

Das Ziel von Parvathis Unterweisungen ist es, Männer und Frauen zu helfen, dass sie wachsen und die Tiefen des Bewusstseins integrieren, welches die physischen, geistigen und spirituellen Ebenen umfasst. Das individuelle Bewusstsein in seine Fülle zu bringen, um sich in etwas Grösserem aufzulösen - in der Vollständigkeit des Bewusstseins. Dies ist die Arbeit der uralten ununterbrochenen Linie der Yoginis. Parvathi benutzt die genauen Methoden der Yoga-Kenntnis, um Bewusstsein, Geist, Gefühle und Körper zu erforschen. Diese genauen Methoden schliessen Mantra, Spanda, Meditation, Hatha Yoga, Tandava, Pranayama, Yogapsychologie (Yoga Sutras von Patanjali) und die Kenntnis vom Tantra Vidya**mit ein. Mit diesen Systemen wird jeder Lebensaspekt durch eine ausgeglichene emotionale , geistige und spirituelle Entwicklung vorgenommen. Kein einziger Aspekt des Körper/Geist-Kontinuums kann ausser acht gelassen werden. Diese Arbeit kann jeder ausführen, ohne Unterschied von Geschlecht und Herkunft, Religion oder Tradition. Nie wird verlangt, etwas oder jemanden zu verlassen, sich zu bekehren oder in einer spirituell exklusiven Weise zu funktionieren. Das Ziel der Unterweisungen ist, die Wahrheit zu entdecken und die Freiheit wiederzuerlangen, und sich nicht nach irgendeiner, wenn auch spirituellen Verkleidung für bedingtes Verhalten zu richten. Dazu braucht es eine starke Grundlage, Integrität, psychologische Reife und einen ungebrochenen Einsatz zu ehrlichem Wachsen.

Diese Arbeit ist am besten für diejenigen, die schon eine Grundlage und Integrität in Bewusstseinsdisziplin haben und die danach streben, diese vielen Schichten des Bewusstseins zu entwickeln und in Einklang zu bringen. Diese Unterweisungen können denjenigen nützlich sein, deren Bewusstseinsarbeit sie dazugebracht hat, die Realitäten des Geistes über die gewohnten Vorstellungen zu erfahren, und die sich nach den Möglichkeiten und Grenzen des Umfangs des Bewusstseins fragen. Ausser der Unterweisungen in den offenen Seminaren muss der Student schon eine feste Grundlage in Ashtanga Yoga (acht Glieder des Yogas) oder in einer entsprechenden Yoga-, Bewusstseins- oder Weisheitstradition haben. Es ist eine einzigartige Gelegenheit, die Möglichkeit zu haben, einer Yogini aus der grossen tantrischen Tradition der Shakti und einer seit 7000 Jahren ununterbrochenen yogischen Linie zu begegnen.

om hreem tat sat.........

*Dies soll nicht mit Neo-Tantra Sexualität verwechselt werden, wovon sich Parvathi und diese Linie distanzieren.

** Mantra - die Wissenschaft der Schallvibration wirkt im subtilen Körper, öffnet die 5 Hüllen des physischen Körpers und ist ein unübertreffliches Werkzeug, um Sprache und Begriffe zu öffnen, und die sprachliche und geistige Strukturen zu befreien. Ein direktes Zwischenspiel von Begriffen und Erscheinungen durch Pulsieren und Stille und NICHT ein mechanisches Wiederholen von "sinnlosen Klängen".

Spanda - das Erzittern des Bewusstseins, greifbare Erfahrung des Fliessens der Shakti (Kraft - Harmonie, die die Rückkehr der Dinge zu ihrer Quelle herausstellt).

Meditation ist, die Sachen so zu sehen, wie sie im Moment entstehen, dauern und sich auflösen und den "Hintergrund", wovon sie den "Vordergrund" bilden, zu experimentieren. Es ist das wachsame Beobachten von unserem Denken, unserem Tun und unserem Wort in dem Moment, wo sie auftauchen. In den Unterweisungen von Parvathi wird die Meditation systematisch gelehrt, indem die vertieften und genauen Methoden der Yogis des Himalayas genutzt werden, um Buddhi*** zu reinigen und wiederzuerlangen, Samskaras aus dem Unbewusstsein zu leeren und die vier Funktionen des Geistes (Manas, Chitta, Ahamkara und Buddhi) zu verstehen und deren gegenseitige Wirkung zu sehen. In der Meditation lernt man, ungezwungen durch die sieben Ebenen des Bewussteins zu segeln. Es heisst, sich selbst in jeder Bewegung, jedem Moment durchaus zu kennen, aber mit Einsicht und Klarheit, ohne den Schleier von Ängsten und Begierden.

Hatha Yoga - systematische Kenntnis, die den leiblichen, subtilen, emotionalen und mentalen Körper benutzt, um eine diamantartige Beförderung für das Bewusstsein zu schaffen.

Tandava wurde von den Yoginis verbessert und dann von den Dzogchen Anhängern verehrt, wo er zu einer Geheimüberweisung für hohe Eingeweihte wurde. Im Tantra ist er eine alltägliche Übung für alle Praktikanten jeder Stufe. Er ist der Tanz von Shiva und Parvathi, um die Gesamtheit und Nicht-Trennbarkeit von Leere und Form zu übertragen. Tandava enthüllt die subtilen Energiegebiete, die ständig mit dem Raum kommunizieren. Wenn wir in den Nachklang dieser Kommunikation direkt eintreten, treffen wir Dimensionen des Bewussteins, die durch die linearen Aspekte des Geistes nicht erreicht werden können.

Pranayama ist die Kenntnis von Prana, von subtilen Vibrationen, von Resonanz, und die überlegte Anwendung ihrer Macht und ihres Potentials.

Die Yogapsychologie wird durch die Yoga Sutras von Patanjali untersucht, zuerst durch ein Grundverständnis der Funktionen des Geistes und der Bewusstseinsebenen, und dann durch ein tieferes Verständnis von Form, Funktion und Grenzen des Geistes und des Bewusstseins mittels anderer Kaula, Mishra und Samaya Yoga Texte und der direkten Übung von Shree Vidya.

Tantra Vidya ist die umfangreiche Weisheit, Kenntnis und Übung der Arbeit mit den Elementen, den Konglomeraten aller Strukturen, seien sie Körper, Geist, Sinne, natürliche Elemente oder Bewusstseinsebenen, und die genaue Feineinstellung dieser Energien auf jede einzelne Person, während darauf aufgepasst wird, die dünnen Strukturen, die das Einzelbewusstsein mit dem Ganzen verbinden, nicht zu brechen.

*** Diese Methoden sind keine Religion oder ein exklusiver geistlicher Weg, sondern Systeme, die von den grossen Meistern benutzt werden und über Tausende von Jahren geprüft worden sind. Sie passen mit dem System zusammen, in welchem man engagiert ist, aber in einer genauen Reihenfolge, um eine Basis herzustellen.Ohne diese Basis kannn der Student zwar das Absolute direkt berühren, aber die Integration wird

schwierig sein. Es wird denjenigen empfohlen, die mit der auf dieser Webseite benutztenTerminologie nicht vertraut sind, das Buch "Yoga Psychologie" von Dr. Ramamurti Mishra oder jegliche anderen Yoga-Vedanta, Shree Vidya oder Tantra Texte zu lesen.

Parvathi führt all ihre Unterweisungen, Praktiken und jeden Moment ihres Lebens mit dem Wunsch aus, dass all das "annehmbare" Geschenke für ihre Meister sind, welchen sie ewig dankbar ist : Shree Lalita Devi, die Bhairavi, Shree Amritananda Saraswati, Shree Siddhanti, ihre Kinder, ihre langjährigen Studenten in USA und Indien, die ihre Unterweisungen mit Hingabe und Überzeugung erleben, und die Natur, vor allem die Wälder des Himalayas, die mit ihr wie eine Mutter in der Sadhana sind.

Om hreem tat sat.........

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